Diese Reise in die zwei südindischen Bundesstaaten Andhra Pradesh und Karnataka steht im Zeichen von außergewöhnlicher Geschichte, Kunst und Architektur. Hyderabad mit dem Beinamen „City of Pearls“ war einst wichtiger Umschlagplatz Qualitätsperlen für Diamanten. Heute verdient es zusammen mit der Schwesterstadt Secuderabad den Namen „Cyberabad“, denn hier haben sich wichtige Unternehmen die Biotechnologie, Pharmaindustrie, Software und Elektroindustrie angesiedelt. Die Festungsstadt Golkonda und Char Minar bieten architektonische Höhepunkte. Die großartigen Ruinenstädte Bidar, Gulbarga, Bijapur, Badami und Hampi sind vorwiegend von islamischer Kunst geprägt. Bidar erlangte seine Blütezeit im 15. Jh. unter den Bahmani Königen. Die Jama Masjid in Gulbarga mit ausgezeichneter Akustik erinnert an die spanische Cordoba. In Bijapur gleicht die Gol Gumbaz mit ihrem Echo wie der „Wisherpering Hall“ in London. Die Adil Shahi Könige von Bijapur waren türkischer Ursprungs, ihr Symbol war der Halbmond. Hampi ist die „Stadt des Sieges“, hier wurde ein wahrer Rekord in Stein erschaffen, es handelt sich um das größte Freilichtmuseum der Welt. Aihole und Pattadkal sind alte Hauptstädte der Chalukyas. Die Reise endet in Goa, früher portugiesische Kolonie und heute indischen Badeparadies am Arabischen Meer.

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Reiseablauf (ab Hyderabad bis Goa 10 Übernachtungen): Hyderabad (3) –Gulbarga (1) – Badami (2) – Hampi (2) – Goa (2).

Tag 1: Flug nach Hyderabad.

Tag 2: Hyderabad: Ankunft in den frühen Morgenstunden. Hyderabad mit dem Beinamen „City of Pearls“ war einst wichtiger Umschlagplatz für Qualitätsperlen und Diamanten, u.a. wurde hier der weltberühmte Kohinoor verkauft. Nachmittags zur berühmten Festungsstadt Golcunda, Metropole in der Endphase der islamischen Architektur im Dekkan (1512-1687) unter der mächtigen Qutub Shah-Dynastie. Die sieben gut erhaltenen Qutub Shahi Grabmäler gleichen den Bahamani-Gräbern in Bidar. Die Zitadelle auf dem 120 m hohen Granithügel, umgeben von einem zinnenförmigen Schutzwall, lässt erahnen, wie großartig einmal die gesamte Anlage gewesen ist. Übernachtung im Hotel.

Tag 3: Hyderabad: Besichtigungen mit Jama Masjid (Freitagsmoschee) und Mecca Masjid aus dem 17. Jh.. Wahrzeichen der Stadt ist das “Tschar Minar” (Vier Türme) in Stadtmitte, durch welches heute unablässig der Verkehr fließt. Vorbei an den alten Palästen des Nizams, dem Purani Haveli (1671-1748) und dem Chaumalla Palast. Besuch im Salarjung Museum mit der umfangreichsten Ein-Mann-Kollektion der Welt, denn der Nizam von Hyderabad galt zu seiner Zeit als reichster Mann der Welt. Abends zur beeindruckenden Sound & Light Show im Fort Goldkunda. Übernachtung im Hotel.

Tag 4: Hyderabad – Bidar (136 km) – Gulbarga (120 km): Fahrt im PKW nach Bidar. Das geschichtsreiche Fort stammt aus dem 15. Jh. Die Anlage ist von einem dreifachen Burggraben, gehauen aus rotem Gestein, geschützt, die den zahlreichen Angriffen trotzten. Nach dem imposanten breiten Eingangstor folgen die Ruinen von einstigen Bastionen und Toren, danach die königlichen Bäder und die Großküche, gefolgt von den Audienzhallen und Vergnügungspavillons. Sie alle sind stumme Zeugen der einzigen Blütezeit Bidars. Im Rang Mahal verzaubern die kunstvoll geschnitzten Holzsäulen, persische Reime sind in die Friese eingraviert, nicht mehr vollständige Perlmutteinlegearbeiten lassen den einstigen Glanz erahnen. Die Madrassa Khwaja Mahamud Gawan wurde von Premierminister des Bahmani Hofes erbaut, es folgt Chauhara, ein 71 m hoher Turm im Herzen Bidars. Die Innenräume der Gräber der Bahmani Könige sind reichlich geschmückt mit mittelalterlichen moslemischen Malereien. Übernachtung im Black Buck Lodge.

Tag 5: Gulbarga – Bijapur – Badami: Fahrt nach Bijapur. Unterwegs In Gulbarga Besichtigung von Fort Gulbarga, erbaut von Raja Gulchand und 1347 Hauptstadt von Ala-ud-Din Bahman mit Zitadelle. Auch diese Fortanlage verfügt über riesige Gebäude, Moscheen, Tempel, Ställe, Munitionslager, 15 Türme, 26 Kanonen und viele schöne Innenhöfe. Das interessanteste Monument ist die Jama Masjid (1387) mit ihren eleganten Türmen. Sie hat keinen Innenhof und ist überdacht. Mit 25.000 qm ist sie im Stil mit der Moschee im spanischen Cordoba verwandt. Die Akustik ist ausgezeichnet. Weitere Monumente sind die Gräber von Sultan Hassan und Ghias-ud-din, das Mausoleum von Feruze ShahDie Adil Shahi-Könige von Bijapur waren türkischen Ursprungs. Ihr Gründer Yusuf Adilshah wurde 1433 in Konstantinopel geboren. Symbol war der auf allen Monumenten befindliche Halbmond. Der Bijapur-Bogen ähnelt dem im gotischen Tudor. Statt Säulen wurden rechteckige Mauerwerkpfeiler verwendet. Die Qutab Shahis von Golcunda legten viele geistige Spuren, während die Adil Shahis ihre Energie in Architektur und Kunst legten. Bijapur blühte von 1490-1687 und fiel mit Einfall der Moghuln. Die Jama Masjid hat grazile Säulen und große Innenhöfe mit Springbrunnen und Wasserreservoir. Die Kuppel ist halbkugelig im Umriss, die Spitzen gehen in einem massiven Metallende zusammen, gekrönt vom Halbmondsymbol. Die Moschee bietet Platz für 2.250 Gläubige. Ibrahim Rauza wurde von Ibrahim Adil Shah II. (1580-1627) erbaut. Es besteht aus Grabmal und Moschee inmitten eines Gartens. Bestechend ist die Eleganz und Zartheit der Steinfiligranarbeiten. Die 24 m hohen Minarette inspirierten beim Bau des Taj Mahals. Der Palast Gagan Mahal (1560) war königliche Residenz und Sitzungssaal des Rates. Weiter nach Badami durch typische Landschaft des Dekkan, halbtrockenes und ödes Land. Badami, von 540 – 757 n. Chr. Hauptstadt, liegt glanzvoll in einem Tal eingebettet und ist berühmt wegen seiner aus dem Felsen gemeißelten 5 Höhlentempel. Sie sind Vishnu, Shiva, den Jains und dem Buddhismus gewidmet. Die Freskos im Vaishnavita Tempel zeigen eine Perfektion an Malerei. Übernachtung im Hotel.

Tag 6: Badami: Ausflug nach Aihole (51 km), Hauptstadt im 4.-7. Jh. Der Ladakhan Tempel (5. Jh.n.Chr.) zeigt die Hinduarchitektur vom Embryonenstadium bis hin zu jüngeren Tempeln. Er ist rund und überdeckt mit einem primitiven Gopuram, wie es in Tamil Nadu üblich ist. Die meisten Shikaras in Aihole verkörpern den nordindischen oder indo-arischen Stil. In Pattadkal befand sich der 3. Sitz der Chalukya Hauptstädte (7.-8. Jh.n.Chr.). Hier reiften 2 völlig unterschiedliche Tempelbaustile heran mit Einfügung von Fenstern und Säulenhallen, die die Tempel dekorativer und größer gestalteten. Der Virupaksha-Tempel zeigt Episoden aus den Hindu-Epen Ramayana und Mahabarata, Mallikarjuna-Tempel Geschichten aus dem Bhagvadgita, dem Leben Krishnas. Zurück in Badami. Übernachtung im Hotel.

Tag 7: Badami – Hampi: Weiterfahrt nach Hampi. Übernachtung im Hotel.

Tag 8: Hampi: Besichtigungen in Hampi, dem früheren Vijayanagar (Stadt des Sieges), strahlende Metropole des letzten großen Hindu-Königreichs (1343-1565). 26 qkm groß. Europäische Reisende verglichen die Stadt gar mit Rom. Die Bauten konzentrieren sich auf den Palastbereich sowie entlang des Tungabadra Flusses. Vergleichbar mit Delhi im 14. Jh. war Hampi eine der bestgeplantesten Städte Indiens mit einer Fläche von 33 qkm, umgeben von 7 konzentrischen Festungsanlagen; etwa 500.000 Menschen lebten hier. Die Bauten konzentrieren sich auf den Palastbereich sowie entlang des Tungabadra Flusses. Umgeben von natürlicher Schönheit und saftig grünen Reis- und Zuckerfeldern, wurde ein Rekord im “Stein” vollbracht: Ideale, Sensationen, Emotionen, Verschwendungssucht, Abnormalitäten, Formen und Formlosigkeiten, Exzentrismus, die nur der fantasievolle Geist erfassen kann und die nur äußerst inspirative Künstler reproduziert haben. Vergleichbar mag der Barockstil Europas sein. Fast alle Säulen tragen ornamentale Konsolen wie im Draviden-Stil. 1565 wurde Hampi nach der Schlacht von Talikota zerstört. Übernachtung im Hotel.

Tag 9: Hampi – Goa: Tagesfahrt nach Goa. Übernachtung im Strandhotel.

Tag 10: Goa: Besichtigungen der UNESCO Weltkulturerben in Goa. Übernachtung im Strandhotel.

Tag 11: Goa: Transfer zum Flughafen. Programmende. Antritt Ihres Rückfluges bzw. Verlängerung im Strandhotel in Goa.

Entdeckungen im Deccan Plateau
11 Tage ab Hyderabad bis Goa, Preis pro Person in Euro im DZ                           Buchungscode: IG 26
Saison Superior Deluxe
01.10.18- 14.12.18 1.106 2.313
15.12.18 – 05.01.19 Preise nur auf Anfrage, da absolute Hochsaison
06.01.19 – 15.04.19 1.106 2.313
16.04.19 – 30.09.19 1.023 1.913
Ort Superior Deluxe
Hyderabad Taj Deccan Falaknuma Palace
Bidar Black Buck Lodge Black Buck Lodge
Badami The Heritage The Heritage
Hampi Vijayshree Resort Evolve Back
Goa Lemon Tree Tag Exotica

Mindestteilnehmer: 02, Programmänderungswünsche und Gruppenpreise auf Anfrage.

Eingeschlossene Leistungen:

09 Übernachtungen inkl. Frühstück in den genannten Hotels o.ä., Transfers, Rundreise im PKW mit Aircondition, englisch sprechende lokale Fremdenführer, Besichtigungen, Ausflüge sowie Eintrittsgelder gemäß Programm, Sicherungsschein des Veranstalters

Nicht eingeschlossene Leistungen:

Flüge nach Indien und zurück, Flughafensteuern, Lande- und Sicherheitsgebühren sowie Ausreisesteuern, Visum für Indien, Reiserücktritts-/Krankenversicherungen usw., Mittag- und Abendessen, Getränke, Kamera- Videogebühren,  Trinkgelder, persönliche Ausgaben, evtl. obligatorische Weihnachts- und Silvester-Dinner

Reisedokumente: Visum sowie Reisepass mit Gültigkeitsdauer mindestens 6 Monate über den Rückreisetermin hinaus.

Wir raten zum Abschluss einer Reiserücktrittskosten- sowie Krankenversicherung.

Weitere wichtige Informationen finden Sie auf der Hauptseite von www.ideeglobus.de

Hier finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Link zur Rücktrittsversicherung sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen über unsere Pauschalreisen in der Rubrik Infos und Tipps.